Currywurst für 1 Million!!! – wo gibt’s denn sowas?

Wir nutzten die Gelegenheit an Toobi’s Geburtstag, um ein bisschen deutsche Ess-Kultur zu präsentieren.
Weil wir keinerlei Erfahrungen aus der Großküche haben, entschieden wir uns für ein einfaches Gericht: Currywurst mit Brötchen. Die Sauce dazu haben wir mit frischen Zutaten selbst hergestellt, wobei die Würstchen von einer großen regionalen Schlachterei kamen.
Bei 80 Personen gingen 16 Kg Würstchen über den Tisch und mindestens 6 Liter Sauce.
Bei dieser Menge an Zutaten liegen die Kosten bei rund 1 Million Guaraníes – und das ohne, dass sich jemand eine goldene Nase verdient hat.
Gekocht wird hier ausnahmslos auf Kohlenfeuer in Töpfen, die bis zu 30 Liter Wasser fassen. Die Hitze wird dabei “bequem” mit der Glut oder dem brennenden Holzscheit reguliert. 🙂 wie zu Uromas Zeiten…

Die Brötchen kamen aus der eigenen Backstube des Kinderheims. Beim Schneiden der vielen Würstchen hatten wir fleißige Helferinnen aus dem Küchenteam. (Foto unten)

Der “Renner” aus den deutschen Imbissbuden kam auch hier gut an – und das Rezept hat jetzt Eingang gefunden in deren Speiseplan. Es wird bestimmt eine gute Erinnerung an die Zeit mit uns bleiben 😉